Nahrungsmittel-Unverträglichkeit

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollten Sie auf keinen Fall mit klassischen Allergien verwechseln. Diese äußern sich mit Niesattacken, Hautausschlägen, Anschwellen von Lippen und Rachenraum bis zur Atemnot kurz nach Genuss von Nahrungsmitteln.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann man auf milchzucker-, fruchtzuckerhältige- und auf histaminreiche Nahrungsmitteln entwickeln; oder man produziert vermehrt Antikörper gegen bestimmte Nahrungsmittel, die in unserem Körper verschiedene Botenstoffe freisetzten, die in unseren Stoffwechsel eingreifen und Entzündungsreaktionen vermitteln. Diese Nahrungsmittel werden z.B. im Test Imupro 300 aufgespürt. Der Imupro-Test identifiziert in einer umfangreichen Blutanalyse erhöhte Mengen spezifischer IgG-Antikörper gegen bestimmte Nahrungsmittel, das heißt ein  persönliches Nahrungsmittel-Profil . 

Viele chronische Beschwerden können  durch Entzündungsreaktionen verursacht werden. Wichtig ist daher festzustellen, was genau die Ursache dieser Entzündung ist, denn es gibt viele mögliche Auslöser. Insbesondere dann, wenn man keine anderen Erreger als Ursache für diese Entzündungen findet, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch Nahrungsmittel solche Erkrankungen verursachen könnten. Damit Nahrungsmittel Entzündungen auslösen können, müssen auch spezifische Antikörper gegen diese Nahrungsmittel vorhanden sein. Solche Antikörper lassen sich mit ImuPro nachweisen.

ImuPro300

ImuPro300 testet mehr als 270 Nahrungsmittel (inkl. der 180 Nahrungsmittel von ImuPro100 und ImuPro200). Neben den typischen Fleisch-, Gemüse-, Obst-, Getreide- und Milchsorten, sowie deren Alternativen, finden Sie auch regionsspezifische Nahrungsmittel. Außerdem werden eine Vielzahl an Gewürzen, Genussmittel wie Tee, Kaffee, Wein, aber auch Dickungsmittel und Konservierungsstoffe untersucht. Auf der Basis Ihres Befundes können Sie ganz gezielt Ihre Ernährung umstellen. Sie erhalten dazu eine individuelle Befundmappe mit drei wertvollen Unterlagen:

  1. Ein individuelles Befundbuch.
  2. Ein sehr umfangreiches Patientenhandbuch mit Hintergrundinformationen und Nahrungsmittellexikon. 
  3. Ein individuelles Rezeptbuch mit vielen schmackhaften Mahlzeiten, genau abgestimmt auf den persönlichen Befund.  

Der Testablauf

  1. Im Gespräch mit Ihrem Therapeuten wird geklärt, ob ein Verdacht auf eine Nahrungsmittel-Allergie Typ III vorliegen könnte.
  2. Falls Ihr Therapeut diesen Verdacht diagnostiziert, wird Blut entnommen und an ein Speziallabor eingeschickt.
  3. Ihr Blut wird im Speziallabor auf IgG-Antikörper analysiert, der Befund ausgewertet.
  4. Ihr Therapeut erklärt Ihnen im Folgegespräch Ihren Befund und überreicht Ihnen Ihre persönlichen Befundunterlagen, ein Patientenhandbuch und je nach Test auch ein individuelles Rezeptbuch für die folgende Ernährungsumstellung.

Die Umsetzung der Testergebnisse erfolgt in drei Schritten

  1. Meiden Sie Nahrungsmittel, gegen die Antikörper in erhöhten Mengen bei Ihnen nachgewiesen wurden, über einen bestimmten Zeitraum.
  2. Lassen Sie die übrigen Nahrungsmittel rotieren, das heißt, wechseln Sie im 4-Tage-Rhythmus ab bei der Auswahl Ihrer Nahrungsmittel.
  3. Führen Sie einzelne Nahrungsmittel nach der Meidungsphase langsam wieder ein und beobachten Sie, ob die Besserung Ihrer Beschwerden anhält.  

Wann könnte ImuPro für Sie in Frage kommen?  

  • Blähungen, Verstopfungen, aber auch Durchfälle oder Reizdarm
  • Entzündliche Hauterkrankungen, Juckreiz, Neurodermitis
  • Gewichtsprobleme und/oder stärkere Gewichtsschwankungen von Tag zu Tag
  • Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörungen
  • Häufig Müdigkeit nach der Mahlzeit
  • Bestimmte Nahrungsmittel werden nicht gut vertragen
  • Fasten führt zum Rückgang der Beschwerden      

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